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Haiku erleben Tom kennenlernen Wohngemeinschaft weit weggehen mehr Inhalt |
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Vor- und Nachteile Mietverträge Geld Konflikte
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Das Bild, das die Öffentlichkeit von Wohngemeinschaften hat, wird hierzulande ganz wesentlich von den Medien geprägt. Zeitschriftenartikel völlig schimmerloser Journalisten berichten in belächelndem Ton über Wohnungen voller ausgeflippter Alternativer, Studenten in Dauer-Fetenstimmung und vor allem über das angeblich nur in WGs akute Problem der Sauberkeit. Bücher über Wohngemeinschaften treten in die gleichen Fußstapfen, erzählen endlose komische Wohngemeinschafts-Schwänke und typisieren WGs in erstaunlich uniformer Weise: Da gibt es die immer zitierten Archetypen wie die "Zweck-WG", "Müsli-WG", "Frauen-WG" oder gar die "Schwulen-WG". Sachliche Berichterstattung verkauft sich eben immer schlechter als gewisse Phantasien des Lesers anzuheizen. Allen Beiträgen gemeinsam ist der süffisante Ton und die obligatorische Einleitung, in der die angeblichen Ursprünge von Wohngemeinschaften, nämlich die Kommunen aus den 60er und 70er Jahren breitgetreten werden. Der ewige Versuch, in Wohngemeinschaften öffentlichkeitswirksame Themen zu finden, verstellt den Blick auf die aktuelle Realität. Und so ist die Wohnform Wohngemeinschaft in der Öffentlichkeit auch nie den Mief von "Alternativ" und "Studenten" oder "Matratzenlager" losgeworden. Nur ganz selten hört man auch etwas über "Altenwohngemeinschaften" oder von cleveren Normalmenschen in erstklassigen Wohnungen, von denen man als Einzelmieter nur träumen könnte. Am besten, man vergißt ganz schnell die Vorurteile, die uns Massenmedien auf die Tapeten kleben wollen. Beispielsweise gab es schon in den zwanziger Jahren Wohngemeinschaften nach heute noch bekanntem Muster. Und, oh Wunder, in vielen gut laufenden Gemeinschaften wohnen Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft, sogar mit unterschiedlichen Interessen, fühlen sich gut dabei und streiten nicht einmal jede Woche über das schmutzige Geschirr. Wahrscheinlich ist der Prozentsatz von Wohngemeinschaften, die wirklich an Streit und Ärger zerbrechen etwa so hoch wie die Scheidungsrate von Ehepaaren. Im Vordergrund dieses Textes sollen Tips, Hinweise, "how-to-do's" für jeden Interessierten stehen. Für die Gründung einer WG finden sich vielleicht Anregungen - Anfangsfehler können auf diese Weise vermieden werden. |
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