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Haiku erleben Tom kennenlernen Wohngemeinschaft weit weggehen mehr Inhalt |
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Vor- und Nachteile Mietverträge Geld Konflikte
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Klima und Probleme einer WG hängen auch damit zusammen, wieviele Menschen zusammenwohnen. Anders gesagt: Kleine Wohngemeinschaften funktionieren anders als große. Zweier- und einige Dreier-WGs sind klein, mit vier und fünf Mitgliedern groß, mit mehr als fünf sehr groß. In einer kleinen WG sind die Bewohner mehr aufeinander fixiert, Unstimmigkeiten treffen heftiger aufeinander, lassen sich aber leichter angehen. Alles läuft schon von selbst viel offener ab, gruppendynamische Effekte bleiben gering. Die Organisation einer kleinen WG ist durchgängig einfacher. Wer sich etwas zuschulden kommen läßt, kann sich nicht in der Anonymität mehrerer Mitbewohner verstecken. Eine Zweier-WG steht auf anderer mietrechtlicher Grundlage als andere WGs, näheres siehe Mietrechtskapitel. Große WGs bewirken manchmal die Gruppierung der Mitbewohner, die sich untereinander sympathischer sind. Einzelpersonen können Differenzen leichter ausräumen als Gruppen untereinander. Ein Hauptvorteil von Wohngemeinschaften, nämlich preiswert in schönen Wohnungen/Häusern mit viel Komfort zu wohnen, ist besonders in großen WGs realisierbar. Das "richtige WG-Gefühl" entwickelt sich hier am ehesten. Dafür werden die Organisation und zum Beispiel gemeinsame Einkäufe leicht unhandlich und müssen explizit geregelt werden. Es gibt nichts schöneres als große WGs mit gutem Klima und nicht schlimmeres als zerstrittene. Unsoziale Mitbewohner können eine Wohngemeinschaft zum Bersten bringen. Sehr große WGs gleichen mehr einem Wohnheim als einer Wohngemeinschaft. Man lebt mehr nebeneinander her als miteinander. Das muß nicht automatisch schlecht sein, wenn beispielsweise ein großes Haus gemeinsam bewohnt wird. Dann empfiehlt es sich aber, gemeinsame Abmachungen möglichst klar und schriftlich festzulegen. Die Anonymität in einer sehr großen WG wird meist zu groß, wenn nicht ein gemeinsames beherrschendes Thema vorhanden ist - zum Beispiel die gemeinsame Bewirtschaftung eines Bauernhofs. |
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