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Haiku erleben Tom kennenlernen Wohngemeinschaft weit weggehen mehr Inhalt |
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Vor- und Nachteile Mietverträge Geld Konflikte
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Ein WG-Zimmer lässt sich im Gegensatz zu einer Wohnung leichter an Zwischen- oder Ferienmieter weitergeben, falls man einmal wegen eigener Abwesenheit das Zimmer für einen bestimmten Zeitraum nicht benötigt. Der Ferienmieter zahlt dem Hauptmieter die Miete, im Grunde eine prima Sache. Zumindest theoretisch. In der Praxis erweisen sich Zwischenmieter meist als Leute, die viele Probleme mit sich bringen und zuweilen sogar als Katastrophe. Sie sind oft bloss an einer billigen Schnellunterkunft interessiert. In einer WG ist ja alles vorhanden. Mitbewohner und drumherum ist eine Zwangsbeigabe, die sie notgedrungen in Kauf nehmen. Sie können oder wollen sich für die begrenzte Zeit ihres Aufenthalts nicht integrieren. Die Mitbewohner ihrerseits beissen gezwungenermassen die Zähne zusammen und zählen die Tage bis zum Auszug. Erziehungsmühen für Ferienmieter aufzuwenden, scheint angesichts der begrenzten Zeit und der mangelnden Integrationsbereitschaft verlorene Liebesmüh, vor allem wenn sich die WG-Bewohner wiederholt dieser Aufgabe ausgesetzt sehen. Häufige Anwesenheit von Ferienmietern führen genau wie viele Dauergäste zu Unrast und Beliebigkeit. Die WG verkommt zur Bühne mit schnell wechselnder durchtrampelnder Truppe, auf die sich keiner der eigentlichen Bewohner mehr richtig einstellen kann. Nestwärme und "zu Hause sein" vermindert sich, stattdessen wird das Gefühl eines öffentlichen Raums stärker, den alle möglichen zufällig anwesenden Leute besetzen und in dem sie ihre Probleme ungewollt oder gewollt abladen. Gäste die immer wieder auftauchen, können manchmal noch schlimmer sein. Wenn in einer fünfer-WG tagelang sieben Leute rumhängen, kann das ans Limit gehen. Gäste kosten immer Geld und Nerven. Beim Putzdienst oder mit einer Spende an die Hauskasse für die von ihnen verursachten Mehr-Nebenkosten sind sie selten dabei, häufiger erlebt man Duschblockierer, Trampeltiere, Stehpinkler, Siffer, Raucher in der Nichtraucher-WG, Leute mit denen man gar nicht zusammenwohnen will aber indirekt muss. Als potentielle Mitbewohner bei einer Zimmerbesichtigung hätte man sie ganz schnell nach draussen befördert. Den freigiebigen Gastgebern fehlt oft genug das Bewusstsein dafür. Schliesslich profitieren sie von der Lastverteilung. In ihrer Privatwohnung wäre es ihre Sache, aber so wird ganz automatisch einiges auf den Mitbewohnern abgeladen. Man muss aktiv gegensteuern:
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