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Meine Wohngemeinschaft

Ahnengalerie WG

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Wohngemeinschaft Schwarzwaldklinik

Ein Haus - fünf Mitspieler. Eine Welt auf 160qm im Süden von Stuttgart; voller Spannung, Leidenschaft, grenzenloser Enttäuschung - mindestens jeden Montag, unserem Putztag. Nach einer Eigenbedarfskündigung leider nicht mehr. Die letzte Besatzung des sinkenden Schiffes:

Simon SteidingerIngeborg Pflugfelder

Simon, Umwelttechniker seines Zeichens, verbrachte so manches vergnügliche Auslandssemester und hofft, irgendwann wieder in den heimischen Schwarzwald zurückzukehren. Rechts bei einem Glas Wein unsere Inge. Ihre beiden Mostfässer und sie wirken sich erfreulich kommunikationsbelebend auf unsere WG aus. Als FH-Mathematikstudentin im Diplom kämpft sie zur Zeit mit Algorithmen und anderen Ungerechtigkeiten dieser Welt. Vergorene oder unvergorene Saftspenden werden angenommen.

Der Erhabene

Meine erhabene Präsenz, Tom. Der bestangezogenste Mann der Wohngemeinschaft.

Karin Schaefer und Tanja MuellerProllmann's body

Zwei weitere tragende Säulen unseres Hauswesens: Ganz Links Karin Käfer. Sie hat sich von einer arbeitslosen Grundschul-Lehrerin zur Musterstudentin an der Kunstakademie Stuttgart emporgearbeitet. Massgeblich dafür verantwortlich waren ihre eindringlich-beeindruckenden Bewerbungsunterlagen, in der Hauptsache Bilderzyklen über verrottendes Gemüse aus unserer Küche. Ex-Mitbewohnerin Tanja (rechts, ganz in Orange) hat uns dagegen nach ihrem grossen Australientrip "far out" schnöde verlassen. Vorher war sie hauptsächlich damit beschäftigt, Anfragen älterer Herren nach der Echtheit ihrer roten Haare abzuwehren.

Ganz rechts zu sehen hat sich uns stattdessen der griechische Gott Markus zugesellt, ein echter Gewinn für die Menschheit: Maschinenbaustudent in den letzten Zügen, hochpraktisch veranlagt und immer bei Fuss, wenn es irgendwo nach Maschinenöl duftet. Seinen Diesel-LKW betankt er mit Aldi-Salatöl, so dass es hinterm Auspuff oft besser riecht als in unserer Küche. Bis vor kurzem diplomierte er im sonnigen Spanien und liess sich das Blech klauen, deswegen war unsere WG zeitweise völlig motorfahrzeugfrei.

Anfragen zu Alter, Körpermaßen und Familienstand zwecklos. Die vormaligen Mitbewohner/innen sind in der Ahnengalerie ausgestellt.

Wir haben unser WG-Dasein genossen, unterschieden uns ziemlich voneinander und erfreuten uns daran. Jeden Sommer veranstalteten wir mit den Nachbarn ein grosses Strassenfest. Den Fernseher haben wir ersatzlos hinausgeworfen. Und unsere Spülmaschine verhinderte einige typische Konfliktherde...

Ausführliches zu Wohngemeinschaften, ihre Gründung und Organisation hier.

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